Seit fünf Jahrzehnten setzt sich die Bezirksvertretung für unseren schönen Düsseldorfer Norden ein. Als „kleines Parlament vor Ort“ sind viele Frauen und Männer Ansprechpartner und Kümmerer für unser aller unmittelbares Umfeld. Dieses Jubiläum ist Anlass, innezuhalten und allen zu danken, die sich in dieser Zeit für unsere Stadtteile engagiert haben.
Das konnte in großem Festakt am Donnerstag unmittelbar vor dem Kaiserswerther Schützenfest passieren. Über 200 Gäste würdigten unter Grußworten des Oberbürgermeisters, einer Talkrunde aktiver Bezirksvertreter und den einleitenden Worten des amtierenden Bezirksbürgermeisters das Engagement. Ein würdevoller Abend mit viel Spaß, guter Musik und kühlen Getränken gemeinsam mit allen Vertretern von Vereinen, Institutionen und Organisationen des Düsseldorfer Nordens.
Das Engagement aller stand im Mittelpunt. Schließlich haben – von den ersten Mitgliedern der BV bis zu den heute Aktiven – über Generationen hinweg Menschen Verantwortung übernommen, Entscheidungen getroffen und das Leben in Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Angermund und Wittlaer mitgestaltet. Sie haben sich für Stadtentwicklung, Schulen, Grünflächen, Freizeitmöglichkeiten, Infrastruktur und vieles mehr eingesetzt – immer mit dem Ziel, das Beste für unsere Gemeinschaft zu erreichen. Sichtbare Zeichen dieses Engagements konkret für Kaiserswerth sind bspw. der Umbau des Klemensplatzes, der unseren Ort neu belebt hat und heute kaum wegzudenken ist, sowie der Neubau der Feuerwehr, der weiterhin voranschreitet und zur Sicherheit in unserem Stadtbezirk beiträgt. Letzter zeigt nicht nur an dem Abend, was er besonders schätzt: das Ehrenamt und den Einsatz füreinander.
Deshalb stand auch diese Botschaft im Mittelpunkt: Ohne die vielen Vereine, Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen, wäre der Düsseldorfer Norden nicht das, was er heute ist: eine lebenswerte Heimat mit starkem Zusammenhalt.
Da auch alle Bezirksvertreter das Vereinsleben und die vielen Initiativen als eine unverzichtbare Stütze sehen, wurde in allen Beiträgen des Abends deutlich: Genau sie sind es, die vor Ort Missstände aufzeigen, Projekte anstoßen und mit viel Herzblut unsere Stadtteile weiterentwickeln.
Beim Festakt war es allen Beteiligten daher wichtig nicht nur ein Jubiläum als Rückblick zu feiern, sondern auch den Ansporn zu wecken. So freuten sich am Ende darauf, weiterhin gemeinsam an einer lebendigen und lebenswerten Heimat zu arbeiten – mit dem gleichen Engagement, wie in den letzten 50 Jahren.
