Laufen für den guten Zweck – Charitywalk am Suitbertus-Gymnasium

Jeder Kilometer zählt – nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich. Am Freitag, den 29.8.25 macht sich die gesamte Schulgemeinschaft auf zum diesjährigen Charitywalk. Ingesamt 18 km geht es am Rhein entlang. Los geht es mit einer kurzen Andacht in der Basilika – immerhin findet der Lauf an unserem Patroziniumstag statt. Danach starten die Klassen zeitversetzt auf die Route.

Im Vorfeld sammeln die Schülerinnen und Schüler auf einem Laufzettel Sponsoren, die für jeden gelaufenen Kilometer Geld spenden – dieses Mal für das Projekt von Misereor zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in Brasilien „Schwerer Start. Faire Chance! Zukunft für Kinder und Jugendliche aus Armenvierteln in Recife und Caruaru“.

Brasilien, mittlerweile die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt, zählt nicht mehr zu den armen Ländern. Doch in kaum einem Land ist das soziale Gefälle größer als dort. Einer immer reicher werdenden Ober- und einer relativ gut situierten Mittelschicht stehen rund 40 Millionen Brasilianer gegenüber, die von gerade mal 1,50 Euro pro Tag leben müssen. Ausdruck der sozialen Spaltung in Brasilien ist das in allen größeren Städten bestehende Straßenkinderproblem. Manche der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind vor dem Elend und der Gewalt in ihren Familien von zu Hause geflohen. Andere wohnen zwar noch bei ihren Eltern, halten sich aber von morgens bis abends auf der Straße auf, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen – durch Betteln, verschiedene Dienstleistungen, aber auch Kleinkriminalität und Prostitution. Während der Staat sich kaum um sie kümmert, sind es hauptsächlich private und kirchliche Organisationen, die ihnen Halt geben und Chancen auf ein besseres Leben eröffnen. Pernambuco, wo die Stadt Recife und damit das Wirkungsgebiet der Misereor-Partnerorganisation „Grupo AdoleScer“ liegt, belegt Platz fünf in der traurigen Rangliste der ärmsten Bundesstaaten von Brasilien. Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Auswirkungen. Gewalt prägt ihren Alltag. An Inspiration und Unterstützung für eine gesunde, selbstbestimmte Lebensplanung fehlt es dagegen oft. In „GrupoAdoleScer“ engagieren sich Brasilianerinnen und Brasilianer, die nicht wegschauen, sondern etwas ändern wollen und viel Expertise mitbringen, Vertrauen herzustellen, Strukturen zu verändern und Menschenrechte einzufordern.

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