Tina Taube und ihre zauberhafte Reise zum Mond: kindgerechte Vorbereitung auf die OP
Kinder, die im Florence-Nightingale-Krankenhaus operiert werden, bekommen eine starke Freundin an ihre Seite: Tina Taube und ihre Freunde begleiten die jungen Patient:innen auf eine zauberhafte Reise zum Mond.

„Die Kinderanästhesie ist mir eine Herzensangelegenheit. Die Kinder sind in einer Ausnahmesituation, wenn sie im Krankenhaus behandelt werden. So eine Krankenhausbehandlung ist sehr angstbehaftet. Mit dem Projekt wollen wir Einblick in unseren Alltag geben und zeigen, was Kinder und Eltern erwartet und jenen die Angst nehmen, die sich bei uns in eine Behandlung begeben müssen“, erklärt Prof. Dr. med. Antje Gottschalk, Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie.
Deshalb hat die Klinik gemeinsam mit dem Grafiker Lukas Walbaum die Geschichte der Tina Taube entwickelt. Die blaue Taube – abgeleitet vom Logo des Florence-Nightingale-Krankenhauses – ist eine Entdeckerin. Sie träumt davon, zum Mond zu fliegen. Schon im Aufklärungsgespräch erhalten junge Patient:innen eine kleine Broschüre mit der kindgerechten, bunt illustrierten Erzählung überreicht. So können Kinder und ihre Eltern gemeinsam, zu Hause im vertrauten Umfeld, Tina und ihre Freunde kennen lernen und mit ihnen die spannende Reise zum Mond vorbereiten.
Am Tag der Operation begleitet die kleine Freundin Tina als Illustration das Kind auf seinem Weg durch das Krankenhaus. Bereits in der Eingangshalle taucht Tina Taube auf, ist auf der Kinderstation dabei, fährt im Aufzug mit und empfängt Kind und Eltern im OP-Vorbereitungsraum, wo die Mondrakete von Tina und ihren Freunden zusammengebaut wird. Im Narkoseraum setzen die tierischen Freunde ihre Helme auf und besteigen das Raumschiff. Nach der OP sind die starken Begleiter schon sicher im Aufwachraum gelandet und empfangen gemeinsam mit den Eltern das operierte Kind.
Ergänzend zur Broschüre ist jetzt ein kurzer Film entstanden. Der Film zeigt die 5-jährige Indi auf ihrem Weg durch das Florence-Nightingale-Krankenhaus und wie sie mithilfe von Tina Taube und ihren Freunden den Weg durch den OP und fast bis zum Mond schafft. Im Intro erläutern Prof. Gottschalk und Lukas Walbaum ihre Motivation, die Geschichte der Taube Tina zu entwickeln.
Ein Teil der Kosten für die Umsetzung des Projekts wurde aus Spenden an die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie finanziert. Wer Projekte wie „Tina Taube und die zauberhafte Reise zum Mond“ unterstützen möchte, findet auf der Website der Kaiserswerther Diakonie weiterführende Informationen.
© Kaiserswerther Diakonie