Kunstausstellung in der Versöhnungskirche: “Drops and Grains – Höhlen und Gezeiten” – Katrin Roeber

17.02.2024
– 07.04.2024

Einladung zur Vernissage am:
Samstag, 17. Februar
18 Uhr
Platz der Diakonie 2
40233 Düsseldorf

Ausstellungsöffnung:
19. Februar bis 7. April
jeden Dienstag: 12:00 – 14:00 Uhr
Mittwoch, 28. Februar: 17:00 – 18:30 Uhr (mit Katrin Roeber)
Donnerstag, 19. März: 18:30 – 20:00 Uhr (mit Katrin Roeber)

Weitere Öffnungstage auf Anfrage:
Nina Hundert
Stabsstelle Kirchen
0211 – 73 53 289
Nina.Hundert@diakonie-duesseldorf.de

Katrin Roeber beschäftigt sich mit Strukturen und Prozessen in der Natur. Zentrales Thema in ihren Gemälden ist die Überlappung von Bildern durch die sie verschiedene Bezüge zu unterschiedlichen Zeiträumen herstellt und sich damit beschäftigt, welche Spuren der Vergangenheit noch bis in die Gegenwart sichtbar sind. Wie in einem Sediment lagern sich Vergangenes und Gegenwärtiges im Verlauf ihrer Malerei als Farbspuren und graphische Zeichen ab. Katrin Roeber gehört zu den Künstlerinnen, die sich zum Teil direkt skizzierend mit der Landschaft auseinandersetzen. Ihre Eindrücke überträgt die Künstlerin jedoch nicht eins zu eins in ihren Gemälden, sondern erweitert im Atelier die Motive zu eigenständigen Bildinhalten.

In der Ausstellung “Drops and Grains” in der Versöhnungskirche in Flingern-Süd spiegelt sich dies in zwei zentralen Themen wider: Höhlen und Gezeiten. Unter Betrachtung ihrer begehbaren Rauminstallation HABITAT, entstehen nach der “plein air” Malerei im Atelier ihre Höhlenbilder; von der Natur geschaffene Schutzräume, die über eine bedeutende Zeitspanne entstanden sind. Im Kontext des kirchlichen Ausstellungsortes stehen die Höhlenbilder der Künstlerin besonders für die vielfältigen Schutzräume, die die Diakonie Menschen in Düssdldorf bietet.

Anders als bei den Höhlen ist der Veränderungsprozess in ihren Werken zu „Gezeiten“ durch den vom Mond beeinflussten Rhythmus direkt sichtbar. Das Verhältnis von Himmel und Watt wird dargestellt und Zeitabläufe, die in der Natur eine längere Zeitspanne einnehmen, verdichten sich in ihren Werken auf beeindruckende Weise.

Es wird eine Zeitreise durch erdgeschichtliche Prozesse aber auch, im übertragenden Sinne, mit Blick auf persönliche Lebensgeschichten möglich: alles unterliegt einem stetigen Wandel und nichts lässt sich festhalten – jedoch in der Kunst. In ihren Werken ermöglicht Katrin Roeber die Gleichzeitigkeit von Vergangenem und Heutigem, letztlich auch von Zukünftigem.

Katrin Roeber ist gebürtige Friesländerin. Sie hat in Braunschweig und Düsseldorf Bildende Kunst studiert, lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Verantwortlich für den Inhalt:

Nina Hundert

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